Kirgisistan Rundreise: 9 Tage voller echter Abenteuer

Es gibt Reisen, bei denen ich schon beim Ankommen spüre: Hier wird alles ein bisschen abenteuerlicher. Die Straßen, die Landschaften, der Himmel und irgendwie auch der eigene Kopf. Kirgistan war genau so eine Reise für mich. Zwischen schneebedeckten Gipfeln, türkisblauen Seen, staubigen Pisten und Jurten haben wir neun Tage lang ein Land erlebt, das sich wild, herzlich und unglaublich ursprünglich anfühlt.

Ich war als WeRoad Travel Coordinator mit einer Gruppe unterwegs. Vor Ort wurden wir von unserem lokalen Guide Sultan und Fahrern begleitet. Gerade bei dieser Route mit langen Fahrtagen, abgelegenen Bergregionen und Pässen auf über 3.000 Metern war das für mich eine richtig entspannte Art zu reisen. Wenn du Lust auf ein Abenteuer abseits klassischer Reiserouten hast, solltest du Kirgistan unbedingt auf deine persönliche Abenteuerliste setzen. In diesem Guide nehme ich dich mit auf unsere Route von Bishkek über den Issyk Kul und Song Kul bis zum abgelegenen Kel Suu See und teile praktische Tipps für deine eigene Reise.

Das erwartet dich in diesem Kirgistan Guide

Kirgistan liegt in Zentralasien und wird nicht ohne Grund oft als Land der Nomaden bezeichnet. Ein großer Teil des Landes ist von Gebirgen geprägt, vor allem vom Tian Shan. Dazwischen liegen weite Täler, alpine Seen, rote Felslandschaften und Sommerweiden, auf denen Pferde, Kühe und Schafe frei unterwegs sind.

Warum Kirgistan?

Was mich besonders beeindruckt hat: An einem Tag fährt man durch eine fast wüstenartige Canyonlandschaft, am nächsten sitzt man in einer Jurte auf über 3.000 Metern Höhe. Kirgistan ist kein Reiseziel für einen durchgetakteten Städtetrip. Der Weg gehört hier genauso zum Abenteuer wie das Ankommen. Lange Fahrten, einfache Unterkünfte und spontane Planänderungen gehören dazu. Genau das macht es für mich so besonders.

Unsere Kirgistan Route in 9 Tagen

Die Reise besteht aus acht vollen Programmtagen sowie An und Abreise.

Tag 1: Ankommen in Bishkek

Unsere Reise begann in Bishkek, der Hauptstadt Kirgistans. Für die Fahrt vom Flughafen nach Bischkek ins Zentrum kann ich euch Yandex Go empfehlen. Die App funktioniert ähnlich wie Uber und ist vor Ort eine super einfache und günstige Möglichkeit, um Fahrten zu buchen. Wichtig: Installiert euch Yandex Go am besten schon vor der Reise in Deutschland, da der Download vor Ort bei uns nicht mehr funktioniert hat. Bezahlen konnten wir unsere Fahrten nur bar. Geld bekommt ihr direkt am Flughafen: Verlasst dafür das Gebäude, geht links durch die Kontrolle und dort findet ihr die Geldautomaten. So seid ihr direkt nach der Ankunft flexibel und kommt unkompliziert in die Innenstadt.

Wir übernachteten im Orient Hotel und hatten erst einmal Zeit, in Ruhe anzukommen. Bishkek ist grün, überraschend entspannt und ein schöner Kontrast zu den gewaltigen Landschaften, die danach auf einen warten. Wenn du vor der Rundreise etwas Zeit hast, lohnt sich ein Spaziergang über den Ala Too Platz und durch den Osh Basar. Dort gibt es Gewürze, Obst, frisches Brot, Süßigkeiten und ganz viel alltägliches Stadtleben. Meine persönlichen Tipps für Bishkek: Im Pishpek Restaurant hatten wir einen richtig schönen Abend. Für kirgisische und zentralasiatische Küche kann ich außerdem Navat empfehlen.

Wer Lust auf etwas Unerwartetes hat, sollte beim Panfilov Park vorbeischauen. Dort gibt es einen kleinen Jahrmarkt und wir konnten für umgerechnet etwa 1,50 Euro Fahrgeschäfte fahren.

Tag 2: Burana Turm, Kok Moinok Canyon und Issyk Kul

Am nächsten Morgen ging es raus aus Bishkek. Unser erster Stopp war der Burana Turm, ein Minarett aus dem 11. Jahrhundert und eines der bekanntesten historischen Wahrzeichen Kirgistans. Von oben blickt man über die weite Ebene und sieht die Berge bereits am Horizont.

Danach hielten wir am Kok Moinok Canyon. Der Canyon ist eher klein und kein Tagesausflug, aber genau das macht ihn zu einem schönen Zwischenstopp. Wir liefen ungefähr eine halbe Stunde hinein und wieder zurück, bevor die Fahrt weiter Richtung Issyk Kul ging.

Am Abend erreichten wir das Bel Tam Yurt Camp am Südufer des Issyk Kul Sees. Obwohl der See auf rund 1.600 Metern Höhe liegt, fühlt sich die Kulisse mit Wasser, Strand und Bergen fast wie ein Badeurlaub an. Nur eben deutlich wilder.

Tag 3: Adlerjagd, Skazka Schlucht und Jeti Ögüz

Der nächste Tag begann mit einer Adlerjagd Show. Sie war für mich interessant, weil sie einen Einblick in eine jahrhundertealte kirgisische Tradition gibt. Gleichzeitig finde ich es wichtig, bei solchen Angeboten genau hinzuschauen und nur Erfahrungen zu unterstützen, bei denen die Tiere respektvoll behandelt werden.

Danach ging es zur Skazka Schlucht, die auch Fairy Tale Canyon genannt wird. Die rot, orange und gelb schimmernden Felsen sehen aus wie aus einer Fantasiewelt. Mit etwas Vorstellungskraft erkennt man Drachen, Burgen und andere Figuren in den Formationen.

Weiter ging es ins Jeti Ögüz Tal. Der Name bedeutet übersetzt Sieben Bullen und beschreibt die markante rote Felsformation. Hier wurde die Landschaft plötzlich viel grüner: Wiesen, Flüsse, bewaldete Hänge und die hohen Gipfel des Tian Shan im Hintergrund. Wir übernachteten im Golden Yurt Camp im Kok Jaiyk Tal.

Tag 4: Über den Kalmak Ashuu Pass zum Song Kul

Tag vier war ein langer, aber wunderschöner Fahrtag. Über Kochkor und den Kalmak Ashuu Pass auf rund 3.447 Metern ging es zum Song Kul See. Allein die Fahrt über den Pass war schon ein Highlight, denn mit jedem Kilometer wurde die Landschaft weiter und alpiner.

Am Song Kul übernachteten wir im Rahima Yurt Camp auf 3.016 Metern Höhe. Pferde und Vieh zogen über die Sommerweiden, einzelne Jurten standen weit verteilt in der Landschaft und nachts wirkte der Sternenhimmel so nah wie selten zuvor.

Eine Jurte ist ein traditionelles rundes Nomadenzelt und gehört für mich unbedingt zu einer Kirgistan Reise dazu. Innen ist es einfach, aber gemütlich. Wir haben die angebotenen Filz und Boorsok Workshops aus Zeitgründen ausgelassen. Wenn du mehr Zeit hast, können sie aber eine schöne Ergänzung sein.

Mein Tipp: Packe für die Nacht unbedingt warme Schichten ein. Selbst im Sommer kann es in dieser Höhe richtig kalt werden. Alternativ gibt’s in den Jurten aber auch Öfen, die nachts angemacht werden können.

Tag 5: Steile Wanderung und weiter nach At Baschy

Am nächsten Morgen stand unsere Wanderung über den Moldo Ashuu Pass und Richtung Oiurma Pass an. Ich bin selbst mitgewandert und fand die Aussichten unglaublich schön. Gleichzeitig war die Strecke an einigen Stellen relativ steil. Gute Wanderschuhe und etwas Kondition sind hier auf jeden Fall sinnvoll.

Nach der Wanderung fuhren wir weiter nach At Baschy und übernachteten im Jibek Jolu Guesthouse. Dieser Tag war für mich ein gutes Beispiel dafür, dass Kirgistan nicht nur aus spektakulären Fotospots besteht. Man ist wirklich draußen unterwegs, spürt die Höhe und erlebt die Landschaft viel intensiver als nur aus dem Auto heraus.

Tag 6: Ak Sai Tal und Reiten nahe der chinesischen Grenze

Von At Baschy ging es weiter ins Ak Sai Tal. Die Fahrt führt durch offene Hochlandlandschaften nahe der chinesischen Grenze. Je weiter wir fuhren, desto abgelegener fühlte sich alles an.

Hier stieg ich zum ersten Mal auf dieser Reise aufs Pferd. Kirgistan und Pferde gehören einfach zusammen. Durch die Weite zu reiten, mit den Bergen im Hintergrund und kaum einem anderen Menschen weit und breit, war einer meiner Lieblingsmomente der Reise.

Wir übernachteten im Golden Moon Guesthouse in der Kel Suu Region. Die Unterkünfte sind hier einfacher als in Bishkek, aber genau das passt zu diesem abgelegenen Teil der Route.

Tag 7: Kel Suu See und die stille Bergwelt

Der Kel Suu See war für mich eines der großen Finale dieser Reise. Er liegt auf etwa 3.500 Metern Höhe, nahe der chinesischen Grenze, und ist kein See, zu dem man einfach mit dem Auto fährt, kurz aussteigt und wieder weiterreist.

Wir waren auch an diesem Tag auf dem Pferd unterwegs. Wer die Strecke zu Fuß zurücklegt, sollte für die Wanderung rund 18 Kilometer und mehrere Stunden einplanen. Der Weg führt durch ein weites Tal, vorbei an Weiden und Bergen. Je näher man dem See kommt, desto stiller und unwirklicher wird die Landschaft.

Am See selbst nahmen wir ein Boot. Die Tour kostete bei uns etwa 15 Euro pro Person und ich würde sie auf jeden Fall empfehlen. Beim nächsten Mal würde ich allerdings die längere Bootstour inklusive Höhle buchen, weil man dadurch noch tiefer in diese besondere Landschaft hineinkommt.

Dunkles Wasser, steile Felswände und kaum ein Geräusch außer Wind und Wasser: Kel Suu ist nicht unbedingt bequem zu erreichen, aber genau dadurch so besonders. Am Nachmittag ging es weiter nach Naryn, wo wir in einem Gästehaus übernachteten.

Wichtig für deine Planung: Für die Region rund um Kel Suu brauchst du eine Genehmigung. Organisiere die Tour deshalb am besten mit einem lokalen Anbieter oder über eine organisierte Reise.

Tag 8: Zurück nach Bishkek

Am letzten Programmtag fuhren wir zurück nach Bishkek. Noch einmal lagen lange Straßen, Bergpässe, weite Täler und kleine Dörfer vor uns. Nach so vielen Nächten in Jurten und Gästehäusern fühlte sich das Ankommen in der Hauptstadt fast ein bisschen unwirklich an.

Gerade für Gruppen würde ich den Abend in Bishkek bewusst einplanen. Gemeinsam essen gehen, Karaoke singen und die Reise noch einmal Revue passieren lassen, ist ein richtig schöner Abschluss, bevor es am nächsten Tag zurück nach Hause geht. Für Gruppen ist ein privater Raum in der Grammy Music Hall eine richtig gute Idee für den letzten Abend der Reise.

Tag 9: Rückflug

Nach einer Reise voller Staub auf den Schuhen, vielen neuen Eindrücken und einer Menge schöner Begegnungen ging es für uns zurück nach Deutschland.

Was ich an Kirgistan am meisten geliebt habe

Kirgistan ist nicht geschniegelt und perfekt. Es ist manchmal staubig, die Fahrten sind lang und nicht alles läuft nach Plan. Aber genau darin liegt die Magie. Man begegnet großer Gastfreundschaft, schläft an Orten, die man nie vergessen wird, und erlebt Landschaften, die sich nicht wie ein Hintergrund anfühlen, sondern wie ein echtes Abenteuer.

Meine persönlichen Highlights waren die Jurtennächte am Song Kul, die Wanderungen mit ihren Aussichten, das Reiten in der Nomadenlandschaft und der Moment am Kel Suu See, als alles um uns herum einfach still war.

Praktische Tipps für deine Kirgistan Reise

Einreise und Geld

Deutsche Staatsangehörige brauchen für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen kein Visum. Für die Einreise benötigst du einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über deine geplante Ausreise hinaus gültig ist. Da sich Einreisebestimmungen ändern können, prüfe sie vor der Reise noch einmal in den aktuellen Reise und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts.

Die Landeswährung heißt Kirgisischer Som. In Bishkek kannst du in vielen Hotels, Restaurants, Supermärkten und Tankstellen mit Karte zahlen. Außerhalb der Städte brauchst du jedoch häufig Bargeld. Hebe deshalb am besten direkt in Bishkek Geld ab. Für persönliche Souvenirs und kleinere Ausgaben sind etwa 40 bis 60 Euro in Som ein guter erster Richtwert.

Nimm außerdem eine digitale und eine ausgedruckte Kopie deines Reisepasses mit. Eine Kreditkarte von Visa oder Mastercard, eine Auslandskrankenversicherung und dein Impfausweis gehören ebenfalls ins Gepäck.

Internet und Empfang

Für die Reise empfehle ich eine Saily eSIM. Sie nutzt in Kirgistan das MEGA Netz, das bei uns die beste Abdeckung hatte. Mit meinem Code heyiamnele sparst du 15 Prozent.

Trotzdem gilt: Empfang ist in Kirgistan Luxus. In Bishkek hast du meist gutes Internet, in den Bergen kann es langsames Netz, gar keinen Empfang oder kein WLAN geben. Lade dir deshalb Offlinekarten, Musik, Podcasts und wichtige Reisedokumente vorher herunter.

In einigen Jurten Camps gibt es inzwischen Starlink WLAN. Bei uns kostete der Zugang etwa 5 Euro pro Gerät. Verlasse dich aber nicht darauf, denn Netz und Strom können in abgelegenen Regionen trotzdem ausfallen.

Höhe, Wasser und Gesundheit

Während dieser Route bist du mehrfach auf über 3.000 Metern unterwegs. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Kurzatmigkeit oder leichter Schwindel können auftreten. Trinke ausreichend, gehe langsam und gib deinem Guide direkt Bescheid, wenn du dich unwohl fühlst. Bei deutlichen oder zunehmenden Beschwerden solltest du nicht weiter aufsteigen und medizinischen Rat beziehungsweise einen Abstieg ernst nehmen.

Trinke unterwegs nur abgefülltes oder gefiltertes Wasser und vermeide Leitungswasser. Packe eine kleine Reiseapotheke mit Blasenpflastern, Medikamenten gegen Übelkeit und Durchfall, Elektrolyten, Reisetabletten und deinen persönlichen Medikamenten ein. Gerade die Fahrten können holprig sein.

So einfach sind die Unterkünfte wirklich

Die Unterkünfte waren für mich ein großer Teil des Abenteuers. Du übernachtest in einem Hotel in Bishkek, in Gästehäusern bei lokalen Familien und in traditionellen Jurten.

In den Jurten schläft man meist zu viert bis zu sechst. Gemeinschaftsbäder, einfache Toiletten, fehlendes WLAN und manchmal auch kein Strom gehören dazu. Dafür wachst du mitten in den Bergen auf und schaust abends in einen Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung. Ich würde diese Nächte gegen kein Hotelzimmer tauschen wollen.

Was du für die Reise einpacken solltest

Für das große Gepäckstück empfehle ich einen Rucksack, eine weiche Reisetasche oder Sporttasche. Das lässt sich im Van leichter verstauen als ein harter Koffer und ist in Camps ohne befestigte Wege deutlich praktischer. Zusätzlich brauchst du einen kleinen Tagesrucksack für Fahrten und Wanderungen. Eine Bauchtasche oder ein Brustbeutel für Wertsachen ist ebenfalls sinnvoll.

Geld & Unterlagen

  • Reisepass inklusive digitaler und ausgedruckter Kopie
  • Kreditkarte, am besten Visa oder Mastercard
    Wichtig: Vor der Reise für Auslandszahlungen freischalten
  • Auslandskrankenversicherung
  • Impfausweis

Hygieneartikel

  • Kulturtasche
  • Zahnbürste und Zahnpasta
  • Haarbürste oder Kamm
  • Brille oder Kontaktlinsen inklusive Zubehör
  • Deo, Shampoo und Duschgel
  • Sonnencreme und After Sun
  • Lippenpflege mit Lichtschutzfaktor
  • Haargummi
  • Rasierer und Rasierschaum
  • Tampons, Binden oder andere Periodenprodukte
  • Feuchttücher und Taschentücher
  • Handdesinfektion oder Desinfektionstücher
  • Persönliche Extras wie Nagelpflege, Pinzette, Make up, Lippenbalsam oder Handcreme

Kleidung

  • Fleecejacke, Pullover oder Sweatshirtjacke
  • Daunenjacke oder Softshelljacke
  • T Shirts und Tops
  • Funktionsshirts mit kurzen und langen Ärmeln
  • Unterwäsche und Socken
  • Kurze Hosen oder Rock
  • Leichte lange Hosen
  • Trekkinghose oder Leggings
  • Pyjama
  • Regenjacke und Regenhose
  • Wandersocken aus Merino oder schnelltrocknendem Material
  • Thermounterwäsche
  • Cap oder Sonnenhut
  • Mütze, Stirnband oder Buff
  • Handschuhe und Schal

Zusätzlich praktisch:

  • Kompressionssocken für den Flug
  • Bikini, Badeanzug oder Badehose
  • Mikrofaserhandtuch

Schuhe

  • Eingelaufene, stabile und möglichst wasserdichte Wanderschuhe
  • Bequeme Sneaker oder leichte Schuhe für die Unterkunft
  • Sandalen oder Flip Flops für Dusche und Jurte

Reiseapotheke

  • Mückenspray
  • Fenistil oder Insektenstichheiler
  • Blasenpflaster und normale Pflaster
  • Medikamente gegen Übelkeit und Durchfall
  • Spuckbeutel gegen Reiseübelkeit
  • Antihistaminika, falls benötigt
  • Elektrolyttabletten
  • Reisetabletten, denn die Transfers können holprig sein
  • Persönliche Medikamente und die Pille unbedingt im Handgepäck

Technische Ausstattung

  • Powerbank, da es in einigen Camps keinen Strom gibt
  • Ladekabel
  • Stirnlampe
  • Kamera, GoPro oder Actionkamera
  • Speicherkarten und Ersatzakkus

Sonstiges & Extras

  • Schlafsack Inlett oder Inlay
  • Ohrstöpsel und Schlafmaske für Unterkünfte und Busfahrten
  • Isolierte Trinkflasche oder Thermoflasche zum Wiederbefüllen
  • Reisekissen für Flug und Transfers
  • Kleine Tube Reisewaschmittel für die Handwäsche
  • Zipbags oder Drybags, damit Kleidung und Elektronik trocken bleiben

Lange Fahrten gehören dazu

Kirgistan ist groß. An einzelnen Tagen saßen wir vier bis acht Stunden im Minibus. Die Straßen sind nicht immer asphaltiert und teilweise holprig. Dafür schaust du aus dem Fenster und siehst Landschaften, die sich anfühlen wie aus einer Dokumentation.

Mein Tipp: Nimm Snacks, Kopfhörer, Nackenkissen und eine Powerbank mit. Lade dir vorher eine gute Playlist herunter. Für Gruppen sind auch Spiele richtig schön. Bei uns kamen besonders Werwölfe, Stirnraten und das Spiel „Die Welt“ gut an. So werden selbst lange Fahrten zu einem Teil der Reise.

Essen und Sicherheit

Die kirgisische Küche ist herzhaft und oft fleischlastig. Vegetarische Optionen sind häufig möglich, aber nicht überall selbstverständlich. Wenn du besondere Ernährungsbedürfnisse hast, kommuniziere sie am besten schon vor der Reise.

Kirgistan habe ich persönlich als sehr gastfreundlich, hilfsbereit und entspannt erlebt. Trotzdem gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen: Wertsachen nicht offen liegen lassen, Bargeld auf mehrere Orte verteilen, Reisepass sicher aufbewahren und auf Märkten oder an belebten Orten auf Tasche und Handy achten. Nachts solltest du in Städten nicht allein durch unbekannte Gegenden laufen.

Kirgistan als WeRoad Reise erleben

Ich war als WeRoad Travel Coordinator auf dieser Reise dabei und würde die Route besonders Menschen empfehlen, die gern draußen unterwegs sind, neue Kulturen kennenlernen und sich auf ein echtes Abenteuer einlassen möchten.

Wenn du die Kirgistan Expedition selbst machen möchtest, findest du die Route hier: Kirgistan Expedition mit WeRoad entdecken.

Mit dem Code LETSWEROADN150 sparst du als Neukundin oder Neukunde 150 Euro. Alternativ kannst du mit LETSWEROADNELE10 10 Prozent sparen.

Transparenzhinweis: Der Link ist ein Affiliate Link. Wenn du über ihn buchst, unterstützt du meine Arbeit, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.

Lohnt sich Kirgistan?

Für mich: hundertprozentig. Kirgistan ist ein Reiseziel für alle, die nicht nur etwas sehen, sondern wirklich etwas erleben wollen. Für Menschen, die gern wandern, reiten, draußen schlafen, neue Kulturen kennenlernen und sich auf eine Reise einlassen, die nicht an jeder Ecke glattgebügelt ist. Ich sammle auf Reisen am liebsten Momente statt Dinge und Kirgistan hat mir davon unglaublich viele geschenkt. Vielleicht ist es ja auch ein Kapitel für deine persönliche Abenteuerliste.

Warst du schon einmal in Kirgistan oder steht Zentralasien noch auf deiner Liste? Schreib es mir gern bei Instagram @heyiamnele!

Hey, ich bin Nele!

Willkommen auf meinem Kanal – ich bin das Gesicht hinter @heyiamnele. Meine Mission ist es, Mut zu machen, die Komfortzone zu verlassen und durch coole Ausflugsziele zu inspirieren, mehr zu erleben und langanhaltende Erinnerungen zu schaffen. Ich reise regelmäßig um die Welt und teile meine Erfahrungen online mit meiner Abenteuer-Community! Wie cool, dass du ein Teil davon bist!